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"Politischer Nebel" verhüllt die Märkte
2011-12-13 17:17 von chili-assets (Kommentare: 0)
Wie die am 17.11. veröffentlichte Statistik des Deutschen Derivate Verbandes zeigt, ist der Handel mit verbrieften Derivaten in den letzten Monaten deutlich zurückgegangen. An den Börsen in Frankfurt und Stuttgart wurden im Oktober nur noch Zertifikate und Hebelprodukte im Wert von 4,19 Milliarden Euro gehandelt. Dies entspricht 18,7% weniger als noch im Monat zuvor.
Experten begründen den Rückgang mit der großen Unsicherheit an den Finanzmärkten. Da keine Klarheit über die Marktrichtung besteht, halten insbesondere langfristig orientierte Investoren ihr Pulver trocken. Der Handel findet überwiegend im kurzfristigen Bereich statt.
In dem politischen Nebel, der die Märkte momentan verhüllt, bleibt Investoren nichts weiter übrig, als „auf Sicht“ zu investieren. Damit verändern sich Grundsätze, nach denen man sich jahrzehntelang gerichtet hatte: denn während kurzfristiger Handel vielen Investoren bisher suspekt erschien und als hochspekulativ empfunden wurde, bereiteten langfristige Ausrichtungen des Portfolios im Regelfall wenig Kopfzerbrechen. Dies hat sich mit der Verschärfung der Schuldenkrise schlagartig verändert. Der Ausgang der jetzigen Situation ist völlig unklar und könnte für Investoren, die an alten Anlagegrundsätzen festhalten, unter Umständen in einem Desaster enden.
Entsprechend gewinnt eine Diversifikation an Bedeutung, die auch sehr aktive Anlagestrategien und Handelssysteme in die langfristige Portfolioplanung mit einbezieht. In der Datenbank für Managed Accounts von chili-assets.de finden sich Handelsstrategien, die bereits in dem für den Aktienhandel schwierigen Marktumfeld herausragende Leistungen gezeigt haben. Während die Märkte seit August Verluste verzeichneten, erzielten einige kurzfristig orientierte Aktienhandelssysteme sogar Gewinne. Über klassische Investments hinaus, bieten zudem auch hochwertige Devisenhandelssysteme die Möglichkeit zur Verbesserung bestehender Portfoliostrukturen. Langfristig orientierte Investoren sollten daher nicht in der Passivität verharren, sondern aktive Handelssysteme ausloten, mit denen sie die Effizienz und Stabilität ihrer derzeitigen Allokation verbessern können.


