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Konstante Managementleistungen in 2011
2012-01-25 15:29 von chili-assets (Kommentare: 0)
2011 war ein Jahr, in dem nicht nur die Aktienmärkte unter der Last der Schuldenkrise in die Knie gegangen sind. Die in der zweiten Hälfte des Jahres einsetzende Phase der Hochvolatilität setzte auch etlichen Anlagestrategien zu, die nicht unbedingt an den Verlauf eines Index gebunden waren. Sehr abrupt einsetzende Stimmungswechsel der Börsianer machten vorausschauendes Investieren praktisch unmöglich und zwangen Vermögensverwalter Anlageentscheidungen vermehrt für kurzfristige Zeiträume zu treffen. Aufgrund des sehr schnellen Hin und Her der Preise, waren Anlageentscheidungen auf kurze Sicht allerdings nicht durchweg von Erfolg geprägt. Drei Handelssysteme in unserer Datenbank sind mit diesem sehr schwierigen Marktumfeld sehr gut zu recht gekommen.
Unter dem Einfluss der Schuldenkrise glich der Devisenmarkt einer Achterbahnfahrt. Preisentwicklungen beispielsweise beim Währungspaar EUR/USD zwischen 1,26 Euro und 1,49 Euro waren mit etlichen Trendfolgesystemen kaum erfassbar. Aufgrund der Unberechenbarkeit der Preisentwicklungen war teilweise sogar von Tradern zu hören, die aus Angst vor Fehlern den Handel vorübergehend ganz aussetzten. Der Schweizer Vermögensverwalter Intercore Financial machte sich um den Handel der Konten seiner Kunden allerdings keine Sorgen. Zwar verlief der Jahresstart 2011 im Handel von Währungen im Managed Account MTS Invest zunächst mit einem Drawdown von -12,4 %. In den wirklich schwierigen Abschnitten des Jahres, hingegen bewies sich der Systemhandel der Anlageexperten als sattelfest. Mit nur vier negativen Handelsmonaten beendete man den automatisierten Handel mit einem Wertzuwachs von +28,5 %. Interessant zu beobachten war, dass der Vermögensverwalter die von ihm entwickelten automatischen Systeme nicht stur durchhandeln ließ, sondern in speziellen Marktsituationen Systeme teilweise nur vorübergehend zuschaltete. Durch diese Variation der Allokation gelang es, eine sehr feinfühlige Abstimmung auf das jeweilige Marktumfeld zu erreichen.
Noch weniger Volatilität erreichten Intercore Financial Kunden mit SwissPrime. Dieses Managed Account erreicht bei einem maximalen Drawdown von gerade einmal 2,1 % ein Jahresergebnis von +15,0 %. Manager Frank Kallmeyer gelang es mit nur zwei Verlustmonaten durch das zunehmend kompliziert werdende Marktumfeld zu steuern. Damit bestätigt er seine im August des Jahres 2010 begonnene Leistungsbilanz.
Die schnellen, für uns teilweise sehr überraschenden Marktbewegungen machten einem weiteren Managed Account Spezialisten keinerlei Schwierigkeiten. Marc Wilhelms, Trading-Experte des Düsseldorfer Vermögensverwalters PP-Brokerage blieb mit einsetzender Verschärfung der Finanzkrise im August voll konzentriert und war den Marktbewegungen stets einen Schritt voraus. Im Krisenmonat August erreichte er mit PP-Warrior A mit +10,5 % sein bestes Monatsergebnis in diesem Jahr. Von dort an, bis zum Jahresende gelang es ihm jeden Monat im Plus zu beenden. Die Jahresbilanz von PP-Warrior A ist unbeschreiblich. Innerhalb der vergangenen 12 Monate mit einem maximalen Drawdown von -2,8 % auf Monatsbasis eine Jahresergebnis von +40,5 % zu erzielen, war für uns die erstaunlichste Leistung eines diskretionären Händlers in 2011.


